Die Regierungsräte von Basel-Stadt und Basel-Landschaft haben der landseitigen Erweiterung des Terminals am Euroairport Basel-Mulhouse-Freiburg zugestimmt, wie die beiden Kantone in einer gemeinsamen Medienmitteilung bekannt geben. Vorgesehen sind Bauinvestitionen von gut 157 Mio. EUR. Gemäss Staatsvertrag zum Flughafen muss der Investitionsbeschluss des Flughafenverwaltungsrats von den zuständigen Behörden in der Schweiz und in Frankreich genehmigt werden. Auf Schweizer Seite übernimmt das der Bund, im Einvernehmen mit den beiden Kantonen.
Geplant ist eine vorgelagerte Eingangshalle, die im öffentlich zugänglichen Bereich zusätzliche Flächen schafft. Hinzu kommen umfassende Erneuerungen im bestehenden Terminal. Ziel sind laut den Kantonen effizientere Betriebsabläufe und eine bessere Passagierabfertigung. Zusätzliche Kapazitäten zur Abfertigung von Flugzeugen entstehen nicht. Finanziert wird der Ausbau vom Euroairport selbst. Angestrebt ist zudem eine Zertifizierung nach dem internationalen Standard Breeam.
Anbau an der Ostfassade
Nach früheren Angaben des Euroairport handelt es sich um das erste Modul «Landside» des Projekts «EMT» (Evolution Modulaire du Terminal). Es umfasst einen Anbau von rund 14.000 qm an der öffentlich zugänglichen Ostfassade, in dem die Sicherheitskontrollen zusammengefasst werden, sowie die Renovierung von 15.000 qm im bestehenden Terminal. Auch die Zufahrt wird neu organisiert. Im März 2025 vergab der Flughafen Planung und Realisierung an eine Arbeitsgemeinschaft aus DRLW Architectes, Vischer Architekten, Egis Bâtiment Nord Est, Gruner und Lap’s. Baubeginn ist für 2027 vorgesehen, die Fertigstellung des Neubaus für 2030/31.
Der Basel: Euroairport-Terminal wird für 157 Mio. EUR erweitert ist von IMMOBILIEN Business.